Montag, 12. November 2012

Ein bisserl Poesie und die Nachteile der modernen Technik

Hab heute beim Aufräumen meines Büros ein Gedicht gefunden, das ich voriges Jahr selbst geschrieben hab. Eines von vielen.
Man muss wissen, dass ich mit Goethe am gleichen - wohlgemerkt nich am selben - Tag Geburtstag habe. Irgendjemand hat mir mal erzählt dass wir genau 150 Jahre auseinander sind. Ob da was wahres dran ist? ich weiß es nicht. Aber -auch wenn Eigenlob jetzt stinken sollte - dichten kann ich:

O Ewig Licht wie schön du leuchtest,
dass keiner von uns es je vergisst,
dass der Herr selbst zwischen Computer und Akten
Im Allerheiligsten Sakrament gegenwärtig ist.

Dass er stets über uns alle wachet,
als Dienstgemeinschaft uns vereint,
uns bei der täglichen Arbeit begleitet
und uns zeigt, wie gut er es mit uns meint.

Dass wir auf IHN können allzeit vertrauen,
im Wissen dass er unsre Schritte lenkt,
uns danken lässt, dass wir einen sicheren Arbeitsplatz haben,
an dem er uns täglich neu Freude schenkt.

Meine Eltern haben zuhause fünf Disketten gefunden. (Für alle die nicht mehr wissen was das ist: diese kleinen fast quadratischen Dinger, die man in das in PCs älterer Generation noch vorhandene ebenso große Laufwerk stecken und eine begrenzte Menge Daten abspeichern kann) Auf denen habe ich als Kind meine ganzen Gedichte abgespeichert. Einziges Problem: Die sind alle mit Word Pro geschrieben, dass Microsoft Word nicht lesen kann. Und dieses Programm bekommt man zwar im Internet zum Gratis-Download, läuft aber nur auf max. Windows 98 und ich hab Windows Vista. Heißt zu deutsch, wenn ich meine Werke wieder lesen können möchte, brauch ich einen PC mit Windows 98 und Word Pro. Idealerweise mit einem PDF-Maker, dass ich die Word-Pro-Dokumente zu PDFs machen kann. Und vor allem ausdrucken. um das dann irgendwann mal wieder lesen zu können braucht man schließlich kein Programm.
Mal schaun. Ich hoffe dann doch noch mal auf einen Engel, der mir diese Voraussetzungen noch bringt. Chancen habe ich. Wie gut die sind wird sich rausstellen. Manchmal ist es doch von Vorteil, dass es Leute gibt, die "dieses alte Zeug" doch noch aufheben und sammeln...